Willkommen auf der deutschen "Band of Heathens" Fansite
Brandneue Fotos der Band of Heathens 2012
(der neue Mann heißt Trevor Nealon)
mit freundlicher Genehmigung von Lewis Cooper (Live Music Photography)
Tribute to Colin Brooks
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Top Hat Crown & the Clapmaster's Son (CD/LP)
Out now!
das neue Album der BoH im Bluerose Webshop...
auf Logo klicken!
das sagt Blue Rose Records über die neue CD:
Die BAND OF HEATHENS sind der aktuell aufregendste Act aus Austin, Texas. Mit seinen beiden ersten Studio-CDs
auf Blue Rose und pausenlosen Live-Tourneen hatte das Quintett die Marke sehr hoch gelegt, wie Southern Roots Rock, bestes
Entertainment und eine moderne Americana-Attitüde in attraktiven Einklang zu bringen sind. Das brandneue Album
Top Hat Crown & The Clapmaster's Son beweist nun eindrucksvoll, dass diese kapitale Band nie still
steht, stets neue musikalische Herausforderungen sucht und bereit ist, eingefahrene Spuren zu verlassen - mit einem völlig
neuen Programm von 12 großartigen Stücken, die mit unbändigem Drive und Verve gespielt werden und in eine bislang
in dieser Szene nicht gehörten, kreativen, experimentierfreudigen Klanglandschaft eingebettet sind!
Keine Frage: Die vielen, in den letzten Jahren gewonnenen Fans werden das ein oder andere Mal an den Ohren gezogen und
mächtig durchgerüttelt!
Und dennoch: Top Hat Crown & The Clapmaster's Son ist bei allem Aufbruch und Experiment eine
klassische Band Of Heathens-Scheibe geworden, bei der sämtliche individuellen Qualitäten der einzelnen Musiker zum
Tragen kommen und ins große Ganze eingebunden werden. Ein fantastischer Job des Teams hinter den Kulissen, The Honcho &
The Wizard. Der "Boss" ist George Reiff, er war Bassist u.a. bei Jon Dee Graham, Charlie Sexton, Mark Olson/Gary Louris (Jayhawks)
und Court Yard Hounds (2/3 Dixie Chicks), hat jüngst Ray Wylie Hubbard und den Gourds-Ableger Shinyribs produziert.
Reiff fungiert hier als Produzent und zusammen mit Steve Christensen als Recording Engineer. "Zauberer" Christensen, pätestens
seit dem Grammy für seine Arbeit an Steve Earle's CD Townes schwer nachgefragt, ist zudem für den wahrlich
elektrisierenden Final Mix verantwortlich.
Aber natürlich stehen die fünf Musiker mit ihrer gesanglichen und instrumentellen Vielschichtigkeit und mit ihrem außergewöhnlichen
Songmaterial im Scheinwerferlicht. Bassist Seth Whitney und Drummer/Percussionist John Chipman, beide auch oft an den durchweg sehr komplexen
Harmony Vocals beteiligt, gießen das bis dato fetteste, groovigste, flexibelste Rhythmusfundament in der BOH-Geschichte. Die drei Frontleute und
Songwriter, Gordy Quist, Colin Brooks und Ed Jurdi, begeistern mit den beseeltesten Lead & Harmony Vocals, brillieren mit einer Fülle von
Instrumenten, auch über die gewohnte Saitenvielfalt hinaus. So gesellen sich zu den ganzen akustischen und elektrischen Gitarrenspuren diverse Keyboards
wie Orgel, Klavier, Wurlitzer & Fender Rhodes Pianos, sowie Banjo, Dulcimer, Dobro, Ukulele, Lap Steel, Resonator- & Baritongitarren und Harmonica.
Dennoch wirkt das Album nie überfrachtet oder pompös, alle Zutaten werden effektiv und zielgerichtet eingebaut, im Zweifel eher zugunsten des
jeweiligen Songs und nie zum Selbstzweck eines reißerischen Solos.
Oh ja, die Songs! Reif und gut abgehangen einerseits, aber eben auch risikofreudig, rhythmisch spannend und zum Teil ungewöhnlich strukturiert!
Quist, Brooks und Jurdi präsentieren - übrigens meistens als Team, manchmal auch mit befreundeten Songschreibern wie Owen Temple und Adam
Carroll - ihre unendlich große Bandbreite all der Americana-Spielarten von Country und Gospel über Soul und Funk bis R&B, Blues und
Singer/Songwriter im Gewand des modernen, kreativen Rock'n Roll. Vom gewaltigen Gordy Quist-Opener 'Medicine Man', der sich sofort ins Hirn brennt,
dem mit rollendem Klavier und klirrender Bottleneck unterlegten 'Should Have Known' von Ed Jurdi und Colin Brooks' Einstieg mit dem überraschend
funkigen, pulsierend dahinshufflenden 'Enough' bis zur New Orleans-Trilogie am Ende erleben wir die Band Of Heathens zu jeder Phase dieses erlebnisreichen
Albums auf dem Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens. Ja, diese Trilogie hat es speziell in sich, sie steht quasi für die innere Logik von
Top Hat Crown. Zunächst hören wir mit Ed Jurdi's 'Free Again' einen bereits im Sommer spontan veröffentlichten
ironischen Kommentar zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, dann folgt das monumentale 'Hurricane', das man mit Glück auch schon live bewundern
konnte. Es ist hier die einzige Fremdnummer (eine wahre Nashville-Glanztat, die vor 30 Jahren auf einer LP von The Band's Levon Helm enthalten war) und
steht somit in der Tradition von Gillian Welch's 'Look At Miss Ohio' von letzten BOH-Album One Foot In The Ether. 'Gris Gris Satchel' ist ein
rein akustisch arrangiertes Highlight mit Gitarren, Klavier und Mandoline in bester Heathens-Tradition - alle drei Sänger wechseln sich mit den
Strophen ab. Während die US-Ausgabe hier zu Ende ist, bietet die Blue Rose-Version mit Colin Brooks' 'Motherland' noch einen fulminanten, hart
zupackenden, mit gleich mehreren Gitarrensoli gespickten und mit herrlichen Crosby, Stills & Nash-Gedächtnisharmonien geschmückten Bonus
Track der Rock'n Roll-Extraklasse!
~News~ 25.01.12
NEU BoH Live-Doppel-CD+DVD vom Denver Konzert 2011 Ende März 2012!